Gasexplosion in Kohlebergwerk in der Stadt Changzhi in Shanxi bestätigt 90 Tote
Am Abend des 22. ereignete sich in einem Kohlebergwerk in der Stadt Changzhi in der chinesischen Provinz Shanxi eine Gasexplosion, bei der bislang der Tod von 90 Arbeitern und weiteren Personen bestätigt wurde. Staatspräsident Xi Jinping wies an, die Behandlung der Verletzten und die Suche nach den Vermissten zu beschleunigen sowie die Ursache des Unglücks aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Unfall in der Kohlemine Liushenyu
Der Unfall ereignete sich in der Kohlemine Liushenyu, die von einem Unternehmen der privaten Shanxi Tongzhou Coal & Coke Group betrieben wird. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten sich rund 250 Menschen unter Tage befunden, hieß es. In Reaktion darauf wurde ein leitender Manager des Betreiberunternehmens festgenommen.
Mängel bei den Sicherheitsvorkehrungen angeführt
Laut dem chinesischen Medium Caixin war das Betreiberunternehmen im Jahr 2025 zweimal von Verwaltungsstrafen betroffen. Als Gründe wurden unter anderem genannt, dass Arbeiter ohne die in den Sicherheitsvorschriften vorgeschriebene Arbeitskleidung unter Tage gegangen seien und dass die Sicherheitsmaßnahmen für die untertägigen Anlagen unzureichend gewesen seien.
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