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Meta baut rund 8000 Stellen ab und treibt Umstrukturierung für mehr KI-Investitionen voran

Meta entlässt ein Zehntel der Belegschaft und beschleunigt den Umbau mit Fokus auf KI-Investitionen

Meta entlässt ein Zehntel der Belegschaft und beschleunigt den Umbau mit Fokus auf KI-Investitionen

Der US-Konzern Meta hat rund 8000 Beschäftigte entlassen, entsprechend einem Zehntel der Belegschaft. Die Maßnahme dient dazu, die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) an die erste Stelle zu setzen und Mittel in diesen Bereich zu lenken. Zudem wurden Pläne für 6000 Neueinstellungen gestrichen.

Stellenabbau und Einstellungsstopp

In einem internen Memo vom 20. Tag, das die Nihon Keizai Shimbun eingesehen hat, erklärte Vorstandschef Mark Zuckerberg den ausscheidenden Mitarbeitern, das Unternehmen werde umgestaltet, damit talentierte Kräfte ihre größte Wirkung entfalten könnten. Für das am 31. Dezember 2026 endende Geschäftsjahr plant Meta, bis zu 145 Milliarden US-Dollar, rund 23 Billionen Yen, in Investitionen zu stecken.

Konzentration auf KI und Widerstand im Unternehmen

Meta treibt zudem die Versetzung von Mitarbeitern in eine neue Organisation voran, die Apps und Software unter umfassender Nutzung von KI entwickeln soll. Laut der US-Zeitung New York Times dürften rund 7000 Personen versetzt werden.

Zuckerberg betonte in dem Memo, KI sei 'die wichtigste Technologie meines Lebens' und 'Unternehmen, die bei KI führend sind, werden die nächste Generation definieren'. Zugleich schrieb er, der Erfolg sei 'nicht garantiert'.

Gegen diese Haltung des 'All in auf KI' wächst im Unternehmen jedoch der Widerstand. Auslöser war die im April eingeführte Software zur Erfassung von Nutzungsdaten von Maus und Tastatur auf den Computern einiger Beschäftigter in den USA. Meta begründet dies mit der Entwicklung fortschrittlicher KI-Agenten, die menschliche Arbeit automatisieren sollen, doch die Mitarbeiter haben kein Vetorecht.

Protestzettel an Wänden und in Toiletten

Einige Beschäftigte haben unter Verweis auf Datenschutzverletzungen und andere Bedenken eine Unterschriftenaktion gestartet; im Hauptquartier im Silicon Valley wurden zudem Zettel an Wänden und in Toiletten angebracht. In einem Dokument mit dem Titel 'Der Mythos der datengestützten Zustimmung' wird geltend gemacht, die Mitarbeiter hätten ihre Zustimmung nicht erteilt.

Nach Angaben der führenden Gruppe hatten bis zum 19. Tag 1500 Menschen unterschrieben. In einem Protestschreiben an Zuckerberg und andere Führungskräfte hieß es, es dürfe nicht zur Normalität werden, dass Unternehmen Beschäftigte ausbeuten, indem sie ohne Zustimmung Daten zum Zweck des KI-Trainings abziehen.

Meta erklärte zu der Software, man habe Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten ergriffen, und räumte zugleich die Notwendigkeit der Einführung ein: Für die Entwicklung von Agenten, die alltägliche Aufgaben am Computer unterstützen, brauche es Beispiele dafür, wie Menschen sie tatsächlich nutzen. Zu dem Widerstand der Belegschaft äußerte sich das Unternehmen nicht.

Risiko sinkender Moral

Wenn die Reformen mit Priorität auf KI fortgesetzt werden, könnte dies die Moral der Mitarbeiter drücken. Zugleich wachsen die Zweifel, ob weitere Stellenstreichungen folgen werden.

In dem Memo vom 20. Tag versuchte Zuckerberg, diese Sorgen mit den Worten zu zerstreuen, es seien 'für dieses Jahr keine weiteren konzernweiten Stellenstreichungen geplant'. Zudem kündigte er an, die interne Kommunikation zu verbessern.

Ein Mitarbeiter deutete diese Formulierung jedoch so, dass sie Entlassungen auf Ebene einzelner Abteilungen oder Teams nicht ausschließe. 'Die Arbeit bei Meta ist unberechenbar, deshalb lasse ich mich einfach treiben und arbeite weiter', sagte er.

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